Im Juni 2026 war es endlich so weit. Wir waren fünf Tage am Ruppiner See im Jugenddorf auf dem Gut Gnewikow. Als wir mit dem Bus angekommen waren, hatte Herr Wollschläger sich die Zimmer bereits angesehen. Nun sollten wir Gruppen bilden und konnten selbst entscheiden, wer zusammen in einem Zimmer wohnen wollte. Erst als alle zufrieden waren, trugen wir das Gepäck zu zweit die vielen Treppen hinauf in unsere Zimmer. Die Zimmer waren schön groß, sodass sogar sechs Personen Platz gehabt hätten. Wir waren jedoch jeweils zu viert untergebracht. Jedes Zimmer hatte ein eigenes Bad mit Dusche und WC sowie Etagenbetten.
Es gab täglich drei Mahlzeiten mit viel Obst, Brötchen, Salaten und Aufschnitt, darunter vegetarische Pasten, Wurst und Käse. Die warmen Mahlzeiten waren sehr lecker, und von vegetarischen Gerichten bis hin zu Fleisch war für jeden etwas dabei. Bei schönem Wetter wurde auch gegrillt. Herr Wollschläger hatte sein SUP (Stand-up-Paddle-Board) dabei, sodass wir jeden Tag am See waren. Das Baden, Planschen und Toben im Wasser war bei schönstem Sonnenschein ein Traum.
Am Abend saßen wir am großen Lagerfeuer, plauderten und spielten Volleyball auf dem Beachvolleyballfeld. Jeden Tag arbeiteten wir an unseren Tagebüchern: Es wurde geschrieben und gezeichnet. Außerdem gab es auf dem Gelände viel Platz zum Fußballspielen sowie Tischtennis- und Basketballfelder. Zusätzlich konnten wir mit unserem Taschengeld selbstständig im Kiosk einkaufen gehen. An einem Abend sahen wir den wunderschönen Film „Hotel für Hunde“ auf DVD. In dem Film retten zwei Kinder streunende Hunde. Das Lustige daran ist, dass sich die Kinder viele tolle Erfindungen ausdenken, um die Hunde zu beschäftigen, damit sie nicht bellen.
Jeden Tag gab es eine Zimmerkontrolle, bei der die schönsten und ordentlichsten Zimmer ausgezeichnet wurden. Mit den Fahrrädern machten wir vor Ort zusammen mit Herrn Wollschläger und Frau Bednarz ein Fahrradtraining. An einem Tag kam extra ein großes Ausflugsschiff, um uns nach Neuruppin zu bringen. Dort besuchten wir ein Sporthotel und gingen bowlen. Das war ein großer Spaß. Die Bowlingbahn war in Schwarzlicht getaucht und mit tollen Graffitis an den Wänden gestaltet.
Besonders schön war die Abschiedsdisco. Schade, dass die fünf Tage so schnell vorbei waren.
Erstellt von M. Wollschläger


